Alakazam – König der Tiere

Japan 1960 | Genre: Zeichentrick, Anime

Sprecher: Kiyoshi Komiyama, Noriko Shindô, Hideo Kinoshita, u.a.
Regie: Daisaku Shirakawa, Taiji Yabushita
Filmlänge: ca. 88 Minuten
Originaltitel: Saiyûki

Produktionsfirma: Alta Vista Productions, Toei Animation
Verfügbarkeit: DVD

Inhalt: Der boshafte Affe Alakazam wird nach Gewinn einer Wette zum König ernannt und zwingt einen Zauberer dazu, ihn in Magie zu unterweisen. Mit seinen neuen Fähigkeiten stellt er allerhand Unfug an, bis es den Göttern zu bunt wird uns sie ihn einsperren. Schließlich bekommt er eine Chance zur Wiedergutmachung: Er soll einen Göttersohn auf einer gefährlichen Mission begleiten.
Info: als Vorlage diente die Erzählung „Die Reise nach Westen“ des chinesischen Dichters Wu Cheng’en aus dem 16. Jahrhundert. Die deutsche Tonspur wurde 1987 erstellt.
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Taro – Der Drachenjunge

Japan 1979 | Genre: Zeichentrick
Sprecher: Kazuo Kitamura, Sayuri Yoshinaga, Jun’ya Katô, u.a.
Regie: Kirio Urayama
Filmlänge: ca. 75 Minuten
Originaltitel: Tatsu no ko Tarô
Produktionsfirma: Toei Animation, Toei Doga
Verfügbarkeit: DVD
Inhalt: Der kleine Taro ist ein ziemlich fauler und egoistischer Junge, der seine Tage am liebsten mit Essen, Schlafen und mit den Tieren des Waldes spielend verbringt. Eines Tages begegnet er allerdings einem Zauberer, der ihn von einem seiner magischen Tränke kosten lässt. Dieser verleiht Taro die Kraft von 100 Männern, allerdings nur wenn er damit anderen hilft. Kurz darauf erfährt Taro, dass seine Mutter, von der er dachte sie wäre tot, in Wirklichkeit kurz vor seiner Geburt in einen Drachen verwandelt wurde. Zudem lernt er die junge Aya kennen, die aber von einem Bergteufel entführt wird. Nun hat Taro gleich zwei Aufgaben, für die er seine neu gewonnenen Kräfte einsetzen kann: Er will Aya retten und seine Mutter finden …
Info: Verfilmung eines japanischen Volksmärchens, oder besser gesagt einer Novellen-Fassung von Miyoko Matsutani. Am 4. September 1983 wurde der Film unter dem Titel „Taro, der Drachenjunge“ im ersten Programm des DDR-Fernsehens ausgestrahlt. 1984 wurde der Film von Silwa Video mit dem Titel „Taro, der Drachenboy“ auf Video veröffentlicht.

U strakha glaza veliki 

UdSSR 1946 | Genre: Zeichentrick
Sprecher: Grigoriy Shpigel, u.a.
Regie: Olga Khodatayeva, Pyotr Nosov
Filmlänge: ca. 11 Minuten
Originaltitel: У страха глаза велики
Produktionsfirma: Soyuzmultfilm
Verfügbarkeit: DVD
Inhalt: Es trug sich zu, daß die Katze in einem Walde dem Herrn Fuchs begegnete, und weil sie dachte „er ist gescheidt und wohl erfahren, und gilt viel in der Welt,“ so sprach sie ihm freundlich zu. „Guten Tag, lieber Herr Fuchs, wie gehts? wie stehts? wie schlagt ihr euch durch in dieser theuren Zeit?“ Der Fuchs, alles Hochmuthes voll, betrachtete die Katze von Kopf bis zu Füßen und wußte lange nicht ob er eine Antwort geben sollte. Endlich sprach er „O du armseliger Bartputzer, du buntscheckiger Narr, du Hungerleider und Mäusejäger, was kommt dir in den Sinn? du unterstehst dich zu fragen wie mirs gehe? was hast du gelernt? wie viel Künste verstehst du?“ „Ich verstehe nur eine einzige“ antwortete bescheidentlich die Katze. „Was ist das für eine Kunst?“ fragte der Fuchs. „Wenn die Hunde hinter mir her sind, so kann ich auf einen Baum springen und mich retten.“ „Ist das alles?“ sagte der Fuchs, „ich bin Herr über hundert Künste und habe überdies noch einen Sack voll Liste. Du jammerst mich, komm mit mir, ich will dich lehren wie man den Hunden entgeht.“ Indem kam ein Jäger mit vier Hunden daher. Die Katze sprang behend auf einen Baum und setzte sich in den Gipfel, wo Äste und Laubwerk sie völlig verbargen. „Bindet den Sack auf, Herr Fuchs, bindet den Sack auf,“ rief ihm die Katze zu, aber die Hunde hatten ihn schon gepackt und hielten ihn fest. „Ei, Herr Fuchs,“ rief die Katze, „ihr bleibt mit euern hundert Künsten stecken. Hättet ihr heraufkriechen können wie ich, so wärs nicht um euer Leben geschehen.“
Info: nachdem Volksmärchen „Der Fuchs und die Katze“ (The fox and the cat).

Batman with Robin

USA 1968–1969 | Genre: Zeichentrick, Serie
Sprecher: Casey Kasem, Ted Knight, Olan Soule, u.a.
Regie: Anatole Kirsanoff, Hal Sutherland
Filmlänge: 34 Episoden à 30 Minuten (Neuauflage)
Alternativtitel: The Adventures of Batman | Deutscher Titel: Ein Fall für Batman
Produktionsfirma: Filmation Associates, Ducovny Productions
Verfügbarkeit: DVD
Info: Die Serie dreht sich um Batman und Robin, die gemeinsam Verbrechen in der fiktiven Stadt Gotham City bekämpfen und es dabei mit einer Reihe von Superkriminellen zu tun bekommen. Ausgestrahlt wurde die Serie im Rahmen der Sendung „The Batman/Superman Hour“. Zu dieser Zeit trug sie den Titel „Batman with Robin the Boy Wonder“, parallel liefen dazu alte Folgen der Serien „Ein Job für Superman“ und „The Adventures of Superboy“.

Gypped In Egypt

USA 1930 | Genre: Zeichentrick
Charakter: Waffles the Cat, Don Dog, Mummies, Skeletons, Camel
Regie: Mannie Davis, John Foster
Filmlänge: ca. 8 Minuten
Produktionsfirma: Van Beuren Studios
Verfügbarkeit: DVD/Blu-ray
Inhalt: A spooky horror cartoon with a lot of absurd antics involving mummies and skeletons, featuring Waffles and Don. Near the beginning of the story, the two kill their camel.
Info: Kurzfilm aus „Aesop’s Fables Theatrical Cartoon Series“. Insgesamt wurden 278 Kurzfilme produziert (1928-1936).

Silly Symphonies – Music Land

USA 1935 | Genre: Kurzfilm, Zeichentrickfilm
Sprecher: unbekannt
Regie: Wilfred Jackson
Filmlänge: ca. 10 Minuten
Produktionsfirma: Walt Disney Productions
Verfügbarkeit: DVD
Inhalt: In dem Land der Musik gibt es 2 Königreiche; das eine Königreich ist das Land der Symphonie und das andere das Land des Jazzs. Beide Königreiche trennt ein gewaltiges Meer …
Info: Die Silly Symphonies sind eine Reihe von Zeichentrickfilmen (75 Kurzfilme), die von 1929 bis 1939 im Studio von Walt Disney produziert wurden.
Nach einer Idee des Komponisten Carl Stalling, der Walt Disney davon überzeugen konnte, neben den Micky Maus-Filmen eine zweite Trickfilmreihe zu starten, bei der anstelle wiederkehrender Figuren die visuelle Umsetzung von Musik im Vordergrund stehen sollte.

Steamboat Willie

USA 1928 | Genre: Zeichentrick
Stimme: Walt Disney
Regie: Ub Iwerks
Filmlänge: ca. 8 Minuten
Deutscher Titel: Ein Schiff streicht durch die Wellen
Produktionsfirma: Walt Disney Productions
Verfügbarkeit: DVD
Inhalt: Mickey arbeitet unter dem Kapitän Pete (Kater Karlo) auf dem Dampfer Willie. Er steht fröhlich pfeifend auf der Brücke und steuert das Schiff, bis Kater Karlo ihn wütend von der Brücke wirft und selber das Ruder übernimmt. Wenig später nehmen sie an einem Ufer eine Kuh als Fracht auf. Kurz nachdem sie wieder abgelegt haben, erscheint Minnie am Ufer, kann aber das Boot nicht mehr erreichen. Mickey gelingt es dennoch, sie aufs Boot zu hieven – dabei verliert Minnie die Notenblätter zum Lied Turkey in the Straw, die von einer Ziege gefressen werden. Daraufhin dreht Minnie am Schwanz der Ziege, die daraufhin wie ein Phonograph das Lied spielt. Mickey spielt dazu auf unterschiedlichen Gegenständen und nutzt verschiedene Tiere als Instrumente, unter anderem die Kuh, auf deren Zähnen er wie auf einem Xylophon spielt. Von diesem „Lärm“ gestört, scheucht Kater Karlo die beiden auf und verdonnert Mickey zum Kartoffelschälen. Sein Papagei macht sich darüber lustig und wird kurzerhand von Mickey über Bord geworfen, sodass er zum Schluss lacht.
Info: Steamboat Willie war Walt Disneys dritter Film mit der Zeichentrickfigur Mickey Mouse und sein erster, bei dem der Ton von Anfang an in die Planungs- und Produktionsprozesse integriert war – und der erste vertonte, öffentlich aufgeführte Zeichentrickfilm mit der Cartoonfigur Micky Maus. Walt Disney übernimmt alle Figuren, schnauft, schnaubt und lacht. Am 18. November 1928 wird der Film in New York uraufgeführt und sofort ein großer Erfolg.
Der Titel „Steamboat Willie“ ist eine Parodie auf den Film „Steamboat Bill, Jr.“ (Wasser hat Balken) mit Buster Keaton, der im selben Jahr Premiere feierte.  Zu Ehren von „Steamboat Willie“ wurde März 2017 eine Silbermünze (Niue Islands 2 Dollar Disney) veröffentlicht.