Veronica Lake

Schauspielerin

   

Veronica Lake, geboren am 14. November 1922 als Constance Frances Marie Ockelman in Brooklyn, New York, USA war eine US-Schauspielerin die als blonder Hollywood-Vamp in die Filmgeschichte einging. Ihre unverwechselbare Frisur, die das halbe Gesicht verdeckt, ihr wippender Gang und ihr ebenso einladender wie kalter Blick lassen Veronica Lake unwiderstehlich und gefährlich erscheinen. Ihren ersten großen Erfolg hat sie an der Seite von Joel McCrea in Preston Sturges‘ „Sullivans Reisen“ (1941). Ein Jahr später gelang ihr mit „This Gun For Hire“ an der Seite von Alan Ladd der Durchbruch, das neue Hollywood Traumpaar Ladd/Lake war geboren. Die „Leading Lady“ des amerikanischen Films der 40er Jahre verlässt 1948 überraschend die Filmszene und wendet sich wieder verstärkt ihrer Bühnentätigkeit zu. 1969 zieht sie nach Ipswich in England, wo sie ihre Memoiren veröffentlicht.
Veronica Lake, Mutter von vier Kindern, stirbt am 7. Juli 1973 in Burlington, Vermont, USA mit 51 Jahren nach 4 Ehen und langer Alkoholabhängigkeit an Hepatitis. Sie gilt als Sexsymbol der Vierziger und ist für Freunde des Film Noirs aufgrund ihrer Filme mit Alan Ladd allezeit fester Bestandteil des Stils.
Filmografie
1939: Sorority House (Uncredited)
1939: The Wrong Room (Credited as Connie Keane)
1939: Dancing Co-Ed (Uncredited)
1939: All Women Have Secrets (Credited as Constance Keane)
1940: Young as You Feel (Credited as Constance Keane)
1940: Forty Little Mothers (Uncredited)
1941: I Wanted Wings
1941: Hold Back the Dawn (Uncredited)
1941: Sullivan’s Travels
1942: This Gun for Hire
1942: The Glass Key
1942: I Married a Witch
1942: Star Spangled Rhythm
1943: So Proudly We Hail!
1944: The Hour Before the Dawn
1945: Bring on the Girls
1945: Out of This World
1945: Duffy’s Tavern
1945: Hold That Blonde
1946: Miss Susie Slagle’s
1946: The Blue Dahlia
1947: Ramrod
1947: Variety Girl
1948: Saigon
1948: The Sainted Sisters
1948: Isn’t It Romantic?
1949: Slattery’s Hurrican
1952: Stronghold
1966: Footsteps In the Snow
1970: Flesh Feast
Bildquelle: listal.com
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Maria Montez

Schauspielerin

   

Maria Montez, eigentlich María África Antonia Gracia Vidal de Santo Silas, wurde am 6. Juni 1912 in Barahona, Dominikanische Republik geboren. Nach ersten Erfahrungen als Fotomodell in New York ging sie nach Hollywood. Sie unterschrieb bei der Produktionsgesellschaft Universal Pictures, nahm in Anlehnung an Lola Montez, die ihr Vater bewunderte, den Künstlernamen „Montez“ an und gab 1940 ihr Leinwanddebüt. Während des Zweiten Weltkriegs stieg sie dank einer Reihe von Abenteuerfilmen vor exotischer Kulisse zur „Königin des Technicolor“ auf, ihr starker Akzent wurde ihr Markenzeichen. Ihre Partner waren häufig Jon Hall und Sabu.
Mit dem Ende des Krieges ging auch die Karriere von Montez zu Ende. Sie drehte mit ihrem zweiten Ehemann, dem französischen Schauspieler Jean-Pierre Aumont, noch einige Filme in Europa. Unter anderem stand sie in dem Debütfilm des jüngeren Bruders ihres Mannes, François Villiers, in dem Filmdrama „Die Hafenbar von Marseille“ (1949) zusammen mit Lilli Palmer vor der Kamera. Sie verstarb am 7. September 1951 in Paris, Frankreich.
Filmografie
1940: Boss of Bullion City
1940: Die unsichtbare Frau (The Invisible Woman)
1941: Moonlight in Hawaii
1941: Raiders of the Desert
1941: South of Tahiti
1941: That Night in Rio
1942: Arabische Nächte (Arabian Nights)
1942: Bombay Clipper
1942: Mystery of Marie Roget
1943: White Savage
1944: Ali Baba und die vierzig Räuber (Ali Baba and the Forty Thieves)
1944: Bowery to Broadway
1944: Die Schlangenpriesterin (Cobra Woman)
1944: Gypsy Wildcat
1945: Sudan
1946: Tangier
1947: Pirates of Monterey
1947: The Exile
1948: Die Hafenbar von Marseille (Hans le marin)
1949: Portrait d’un assassin
1949: Die Herrin von Atlantis (Siren of Atlantis)
1950: Der Dieb von Venedig (Il ladro di Venezia)
1951: Amore e sangue
1951: La Vendetta del corsaro
1951: Schatten über Neapel (Camorra)
Bilquelle: listal.com

Hans Albers

Schauspieler
   
Hans Albers, geboren als Hans Philipp August Albers am 22.September 1891 in Hamburg-St. Georg, war einer der bekanntesten deutschen Schauspieler und Sänger, der mit seinen Auftritten in Filmen wie „Der blaue Engel“ (1930), „Der Mann, der Sherlock Holmes war“ (1937) „Münchhausen“ (1943) und „Große Freiheit Nr. 7“ (1944) zu einem beliebten Filmstar der 1930er- und 1940er-Jahre wurde. Zu seinen Nachkriegserfolgen zählte 1952 „Nachts auf den Strassen“ oder seine Rolle in dem Film „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“, in dem er auch das gleichnamige Lied sang.
Bei den Internationalen Filmfestspielen von Berlin im Jahr 1956 wurde Albers dafür mit dem Goldenen Bären als „Bester Darsteller“ ausgezeichnet. Am 23. Juni 1960 erhielt Albers das große Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland aus der Hand von Bundespräsident Heinrich Lübke. Sein letzter Film „Kein Engel ist so rein“ kam 1960 in die Kinos. Hans Albers starb am 24. Juli 1960 im Alter von 68 Jahren in Bayern-Kempfenhausen am Starnberger See. Zu seinem Gedenken benannte die Stadt Hamburg im April 1964 den ehemaligen Wilhelmplatz im Stadtviertel St. Pauli in Hans-Albers-Platz um.
Tonfilme bis 1945
1929: Die Nacht gehört uns
1930: Der blaue Engel
1930: Der Greifer
1930: Hans in allen Gassen
1931: Drei Tage Liebe
1931: Bomben auf Monte Carlo
1931: Der Draufgänger
1932: Der weiße Dämon aka Das Rauschgift
1932: Der Sieger
1932: Quick
1932: F.P.1 antwortet nicht
1933: Heut kommt’s drauf an
1933: Ein gewisser Herr Gran
1933: Flüchtlinge
1934: Gold
1934: Peer Gynt
1935: Henker, Frauen und Soldaten
1935: Varieté
1936: Unter heißem Himmel
1936: Savoy-Hotel 217
1937: Die gelbe Flagge
1937: Der Mann, der Sherlock Holmes war
1938: Fahrendes Volk
1938: Sergeant Berry
1939: Wasser für Canitoga
1940: Ein Mann auf Abwegen
1940: Trenck, der Pandur
1941: Carl Peters
1943: Münchhausen
1944: Große Freiheit Nr. 7
1945: Shiva und die Galgenblume (unvollendet)
Nachkriegsfilme
1947: … und über uns der Himmel
1950: Föhn
1950: Vom Teufel gejagt
1951: Blaubart
1952: Nachts auf den Straßen
1953: Jonny rettet Nebrador
1953: Käpt’n Bay-Bay
1954: An jedem Finger zehn
1954: Auf der Reeperbahn nachts um halb eins
1955: Der letzte Mann
1956: Vor Sonnenuntergang
1957: Die Verlobten des Todes (I fidanzati della morte)
1957: Der tolle Bomberg
1957: Das Herz von St. Pauli
1958: Der Greifer
1958: Der Mann im Strom
1958: 13 kleine Esel und der Sonnenhof
1960: Kein Engel ist so rein
Bildquelle: virtual-history.com

Renate Müller

Schauspielerin

   

Renate Müller wurde am 24. April 1906 in München als Tochter des damaligen Redakteurs der „Münchener Neuesten Nachrichten“ Dr. Karl Eugen Müller, geboren. Sie erhielt ihre Ausbildung an Max Reinhardts Theaterschule (Deutsches Theater Berlin). Der Regisseur Reinhold Schünzel entdeckte sie für den Film. Sie wurde zum Topstar der beginnenden 1930er Jahre.
Filme u.a.: „Mädchen zum Heiraten“ (1931) und „Viktor und Viktoria“ (1933). Ihr Leben wurde mit der Schauspielerin Ruth Leuwerik unter dem Titel „Liebling der Götter“ (1960) verfilmt. Diesen Film wollte die Familie Müller per Klage verhindern, da die Handlung von den historischen Tatsachen abwich. Verstorben am 07.10.1937 in Berlin.
Filmografie
1929: Liebe im Ring / Revolte im Erziehungshaus
1929: Teure Heimat (Drei machen ihr Glück) / Peter, der Matrose
1930. Die Blumenfrau von Lindenau / Der Sohn der weißen Berge
1930: Das Flötenkonzert von Sanssouci / Liebling der Götter
1931: Mädchen zum Heiraten / Der kleine Seitensprung
1931: Die Privatsekretärin / Das Liebeslied
1932: Wenn die Liebe Mode macht / Wie sag‘ ich’s meinem Mann?
1933: Viktor und Viktoria / Walzerkrieg
1933: Saison in Kairo / Idylle au Caire
1934: Die englische Heirat
1935: Liebesleute
1935: Liselotte von der Pfalz. Frauen um den Sonnenkönig
1936: Eskapade / Allotria
1937: Togger
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Jean Harlow

Schauspielerin

   

Jean Harlow, Geburtsname Harlean Harlow Carpenter, wie sie mit richtigem Namen hieß, war eine US-amerikanische Schauspielerin und populäres Sex-Symbol der 1930er-Jahre. Sie wurde am 3. März 1911 in Kansas City, Missouri in den Vereinigten Staaten geboren und starb am 7. Juni 1937 mit nur 26 Jahren in Los Angeles, Kalifornien. Endeckt wurde sie 1930 von dem Filmproduzent Howard Hughes für die Rolle in „Hell’s Angels“. Jean Harlow gilt heute als der Prototyp der blonden Sexbombe, die den Weg ebnete für andere blonde Schauspielerinnen wie Lana Turner und Marilyn Monroe.
Filmografie (Auswahl)
1929: Die Sache mit der Hose (Liberty)
1929: Der Prinz im Fahrstuhlschacht (Double Whoopee)
1929: Liebesparade (The Love Parade)
1930: Höllenflieger (Hell’s Angels)
1931: Der öffentliche Feind (The Public Enemy)
1931: Iron Man
1931: Goldie
1931: Vor Blondinen wird gewarnt (Platinum Blonde)
1932: Three Wise Girls
1932: The Beast of the City
1932: Feuerkopf (Red-Headed Woman)
1932: Dschungel im Sturm (Red Dust)
1933: Dinner um acht (Dinner at Eight)
1933: Sexbombe (Bombshell)
1933: Die Gangsterbraut (Hold your Man)
1934: Millionäre bevorzugt (The Girl from Missouri)
1935: Reckless
1935: Abenteuer im Gelben Meer (China Seas)
1935: Riffraff
1935: Seine Sekretärin (Wife vs. Secretary)
1936: Suzy
1936: Lustige Sünder (Libeled Lady)
1937: Der Mann mit dem Kuckuck (Personal Property)
1937: Saratoga
Bildquelle: listal.com

Harry Piel

Schauspieler

   

Harry Piel, geboren als Heinrich Piel am 12. Juli 1892 in Düsseldorf-Benrath/Nordrhein-Westfalen, war ein deutscher Produzent, Regisseur und Schauspieler, der mit waghalsigen Stuntnummern in Sensations- und Abenteuerfilmen schon in frühen Jahren die Zuneigung der Zuschauer erwarb. Bereits mit 20 Jahren gründete er seine erste Filmgesellschaft „Kunst-Film-Verlags-GmbH“.
Sein erster Stummfilm war „Schwarzes Blut“ mit Curt Goetz in der Hauptrolle. Es folgten weitere Stummfilme und Tonfilme, die allesamt auf ihn zugeschnitten waren. Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches als „Mitläufer“ vorübergehend inhaftiert, 5jähriges Berufsverbot und 1950 in Wiesbaden Neugründung der Ariel-Film, die mit ihren Spielfilm-Produktionen „Der Tiger Akbar“ und „Gesprengte Gitter“ keinen Anschluss mehr im deutschen Nachkriegsfilm findet.
1960 löste Harry Piel die nach Kriegsende in Wiesbaden gegründete „Ariel-Filmgesellschaft“ wieder auf und zog sich ins Privatleben zurück. Harry Piel starb am 27. März 1963 in München.
Filmografie (Tonfilme)
1929: Sein bester Freund / Männer ohne Beruf
1929: Die Mitternachtstaxe
1930: Lui et moi / Er oder ich
1930: Achtung! Auto-Diebe! / Menschen im Feuer
1931: Schatten der Unterwelt / Ombres des bas fonds
1931: L’Auberge du père Jonas / Bobby geht los
1932: Jonny stiehlt Europa / Das Schiff ohne Hafen
1932: Der Geheimagent
1933: Ein Unsichtbarer geht durch die Stadt
1933: Sprung in den Abgrund
1934: Der Herr der Welt / Die Welt ohne Maske
1935: Der Dschungel ruft / Artisten
1936: 90 Minuten Aufenthalt
1937: Sein bester Freund
1938: Menschen, Tiere, Sensationen / Der unmögliche Herr Pitt
1940-1943: Panik
1945: Der Mann im Sattel
1951: Der Tiger Akbar
1953: Gesprengte Gitter
Bildquelle: virtual-history.com

Heinz Erhardt

Schauspieler
Der deutsche Schauspieler und Humorist Heinz Erhardt wurde am 20. Februar 1909 als Sohn des deutsch-baltischen Kapellmeisters Gustl Erhardt in Riga geboren. 1919 zog er von Lettland nach Hannover. Über seinen Großvater kam er zur Musik und lernte Klavierspielen.
1935 heiratete Heinz Erhardt die Konsulstochter Gilda Zanetti, mit der er vier Kinder zeugte. Erste Schauspielerfahrungen sammelte er ab 1938 in Berlin am Kabarett der Komiker. Nach dem 2. Weltkrieg war er ab 1948 zunächst als Radiomoderator beim NWDR tätig.
Erste Filmerfahrungen sammelte er ab 1949. In den folgenden Jahren spielte er vorwiegend in Komödien, in denen er meist einen Familienvater oder Onkel zu Zeiten des Wirtschaftswunders verkörperte.
Am 11. Dezember 1971 erlitt Erhardt einen Schlaganfal, von dem er sich nicht mehr richtig erholte. Danach zog er sich von der Schauspielerei zurück. Heinz Erhardt starb am 5. Juni 1979 in Hamburg.

Filmografie (inkl. Fernsehfilme)
1949: Gesucht wird Majora
1949: Was macht wer falsch?
1950: Liebe auf Eis
1955: Drei Tage Mittelarrest
1956: Ich und meine Schwiegersöhne
1956: Die gestohlene Hose
1956: II A in Berlin
1956: Mädchen mit schwachem Gedächtnis
1957: Der müde Theodor
1957: Witwer mit 5 Töchtern
1958: Immer die Radfahrer
1958: So ein Millioner hat’s schwer
1958: Vater, Mutter und neun Kinder
1959: Der Haustyrann
1959: Natürlich die Autofahrer
1959: Drillinge an Bord
1960: Der Vogelhändler
1960: Der letzte Fußgänger
1960: Kauf dir einen bunten Luftballon
1960: Mein Mann, das Wirtschaftswunder
1960: Geld sofort (TV)
1961: Ach Egon!
1961: Drei Mann in einem Boot
1961: Freddy und der Millionär
1961: Abenteuer in Norfolk (TV)
1962: Hotel Viktoria
1962: Die Post geht ab
1962: Axel Munthe – der Arzt von San Michele
1962: Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett
1962: Willi Winzig (TV)
1962: Kurpfuscher (TV)
1962: Eine gewisse Marietta (TV)
1962: Der Fachmann (TV)
1962: Ein ruhiges Stündchen (TV)
1963: Apartmentzauber
1964: Wenn man baden geht auf Teneriffa
1964: Doddy und die Musketiere
1964: Die große Kür
1965: Der Ölprinz
1966: Das Vermächtnis des Inka
1966: Das gewisse Etwas der Frauen
1967/1968: Die Witzakademie (TV)
1968: Aktien & Lorbeer (TV)
1968: Otto ist auf Frauen scharf
1969: Charleys Onkel
1969: Warum hab ich bloß 2x ja gesagt?
1969: Klein Erna auf dem Jungfernstieg
1970: Das hat man nun davon
1970: Die Herren mit der weißen Weste
1970: Was ist den bloß mit Willi los?
1970: Das kann doch unseren Willi nicht erschüttern
1971: Unser Willi ist der Beste
1972: Willi wird das Kind schon schaukeln
Bildquelle: heinzerhardtfreun.de