Der 4-D Mann

USA 1959 | Genre: Science-Fiction

Darsteller: Robert Lansing, Lee Meriwether, James Congdon, u.a.
Regie: Irvin S. Yeaworth Jr.
Filmlänge: ca. 85 Minuten
Originaltitel: 4D Man | Alternativtitel: The Evil Force (UK)

Produktionsfirma: Fairview Productions, Jack H. Harris Enterprises
Verfügbarkeit: DVD

Inhalt: Mit Hilfe eines Verstärkers gelingt es dem Wissenschaftler Tony Nelson, die Molekularstrukturen beliebiger Objekte zu verändern, um damit andere Objekte zu durchdringen. Während einem Experiment geht sein Labor in Flammen auf, woraufhin er seine Forschungen bei seinem Bruder Scott fortführt. Als sich eine Romanze zwischen Scotts Freundin Linda und Tony anbahnt, flüchtet sich Scott wütend in die Experimente seines Bruders und testet den Verstärker an seinem eigenen Körper. Mit fatalen Folgen. Scotts eigene Molekularstruktur verändert sich und um zu überleben, muss er die Lebensenergie anderer Menschen in sich aufsaugen. Ein Wettlauf gegen die Zeit und den todbringenden 4D MANN beginnt…
Info: Regisseur Irvin S. Yeaworth, Jr. drehte auch „Blob – Schrecken ohne Namen“ (1958) und „Mördersaurier“ (1960). Drehort: Pennsylvania, USA
Advertisements

I Was a Teenage Werewolf

USA 1957 | Genre: Horrorfilm, Teenagerfilm
Regie: Gene Fowler Jr.
Darsteller: Michael Landon, Yvonne Lime, Whit Bissell, u.a.
Filmlänge: ca. 76 Minuten
Deutscher Titel: Der Tod hat schwarze Krallen
Produktionsfirma: Sunset Productions
Verfügbarkeit: DVD
Inhalt: Der Schüler Tony Rivers neigt zu Zornesausbrüchen und landet beim Psychiater Brandon, der ihm helfen soll, seine Emotionen unter Kontrolle zu bekommen. Allerdings hat Brandon so ziemlich das Gegenteil im Sinn, denn er benutzt Tony lieber als Versuchskaninchen für ein Regressionsexperiment, durch das sich Tony vorübergehend zum Werwolf verwandelt. Als solcher macht Tony mit Vorliebe Jagd auf knackige Mitschülerinnen.
Info: Im Anschluss an diesen Film wurde in den USA die Titelkombination I Was a Teenage… weitergeführt. So produzierte Herman Cohen noch im gleichen Jahr den Film „I Was a Teenage Frankenstein“ (wieder mit Whit Bissell, diesmal als Frankenstein). Die Low-Budget-Produktion (82.000 US-Dollar) spielte in den USA zwei Millionen US-Dollar ein.

U47 – Kapitänleutnant Prien

Deutschland 1958 | Genre: Kriegsfilm, U-Boot-Film

Darsteller: Joachim Fuchsberger, Dieter Eppler, Harald Juhnke, u.a.
Regie: Harald Reinl
Filmlänge: ca. 91 Minuten

Produktionsfirma: Arca-Filmproduktion GmbH (Berlin)
Verfügbarkeit: DVD

Inhalt: Nach einer tollkühnen Feindfahrt erhält Kapitänleutnant Günther Prien 1939 den Befehl, mit seiner U 47 die britische Flotte im Heimathafen Scapa Flow im Norden Schottlands anzugreifen. Das Manöver gelingt, Prien erhält das Ritterkreuz. Pfarrer Kille will Prien für das Projekt der Förderung von Menschlichkeit für Verfolgte gewinnen. Doch Prien weigert sich und geht auf Feindfahrt, fischt aber torpedierte Gegner aus dem Wasser. Zwei Jahre später sitzt Kille im Kerker. Inzwischen haben die Briten ihr Echolotsystem verbessert. Priens nächster Einsatz wird sein letzter.
Info: Der Film basiert auf der wahren Geschichte des U-Bootes U 47, das im Oktober 1939 unter dem Befehl Günther Priens in den britischen Stützpunkt Scapa Flow eindrang und dort das Schlachtschiff HMS Royal Oak versenkte.
Geschichte: Günther Prien trat der Reichsmarine im Januar 1931 bei, nachdem er mehrere Jahre an Bord von Frachtern verbracht hat. Nachdem er ein Jahr an Bord vom leichten Kreuzer „Königsberg“ gedient hatte, wechselte er 1935 zur U-Boot-Waffe. 1938 diente er unter Kapitänleutnant Hartmann und patrouillierte in spanischen Gewässern während des Bürgerkrieges.
Mit seinem eigenen Boot sollte er am 14.10.1939 Ruhm und Bekanntheit erlangen als es ihm gelang die „HMS Royal Oak“ zu versenken, die im schwer bewaffneten Heimathafen der britischen Flotte, in Scapa Flow, ankerte.
Churchill selbst war schwer beeindruckt von diesem Husarenstück eines deutschen U-Boot Kapitäns. Prien war der erste U-Boot Kommandant, der daraufhin das Ritterkreuz verliehen bekam.
Während der nächsten 18 Monate stellte Prien eindrucksvoll unter Beweis, das er einer der fähigsten deutschen U-Boot Kommandanten war. Er versenkte auf seiner sechsten Feindfahrt 8 Schiffe mit einer Gesamttonnage von 51.483 BRT. Prien war sehr oft derjenige der Geleitzüge aufspürte und die anderen Boote heranholte.
Zum Beispiel war er es, der den Geleitzug HX-79 sichtete und an dem er Fühlung hielt. U-47 führte die anderen Boote heran und schoss 4 Frachter aus ihm heraus.
Admiral Dönitz schlug Günther Prien vor als Ausbilder zu fungieren, doch Prien lehnte ab.
Am 20. Februar 1941 verliess U-47 das letzte Mal den Hafen von Lorient. Nur vier Tage später griff das Boot den Geleitzug OB-290 an und versenkte 4 Schiffe mit einer Gesamttonnage von 16.310 BRT. Der letzte Funkspruch von U-47 wurde am Morgen des 07. März 1941 empfangen.
Ganz sicher ist man indes nicht was Prien und U-47 widerfuhr: Eine ältere Theorie besagt das der britische Zerstörer „HMS Wolverine“ U-47 mit Wasserbomben zerstörte, doch mittlerweile sieht es so aus, als würde das nicht stimmen. Man vertritt eher die Meinung das die „Wolverine“ U-A (Eckermann) mit Wabo`s beharkte, so das sich das Boot mit schweren Schäden aus dem Kampf zurückzog.
Es wird spekuliert das U-47 von einem eigenen Torpedo, einem Kreisläufer, versenkt wurde.

Mogambo

USA 1953 | Genre: Abenteuerfilm, Romanze

Darsteller: Clark Gable, Grace Kelly, Ava Gardner,
Regie: John Ford
Filmlänge: ca. 116 Minuten
Deutscher Titel: Mogambo – Abenteuer in Afrika (TV)

Produktionsfirma: Metro-Goldwyn-Mayer (MGM)
Verfügbarkeit: DVD/Blu-ray

Inhalt: Der Zufall führt Revuegirl und Tänzerin Ellinor nach Afrika in das Camp von Tierfänger und Großwildjäger Victor in Kenia. Der ist verliebt in die hübsche blonde Linda, Frau eines Forschers. Die temperamentvolle Ellinor, die auf einen Dampfer wartet, mit dem sie ihre Reise fortsetzen kann, verliebt sich in Victor. Ellinor inszeniert in Victors Zelt eine Whisky-Party, provoziert Linda, die auf Victor schießt. Die Sache wird vertuscht. Linda bleibt bei ihrem Mann, Ellinor bei Victor.
Info: Bei „Mogambo“ handelt es sich um eine Neuverfilmung der Version von 1932, die unter dem Titel „Dschungel im Sturm“ (Originaltitel: Red Dust) lief. Clark Gable spielte unter der Regie von Victor Fleming auch damals die männliche Hauptrolle, an seiner Seite agierten Jean Harlow, Mary Astor und Gene Raymond.
Drehort: Fourteen Falls, Kiambu District, Kenia, Serengeti Plain, Tanzania, Uganda

Kommen Sie am Ersten

Deutschland 1951 | Genre: Komödie

Darsteller: Hannelore Schroth, Günther Lüders, Inge Meysel, Ernst Lothar, u.a.
Regie: Erich Engel
Filmlänge: ca. 81 Minuten

Produktionsfirma: Real-Film GmbH (Hamburg)
Verfügbarkeit: –

Inhalt: Die Verkäuferin eines Herrenausstattungsgeschäfts hat die unangenehme Aufgabe, bei säumigen Kunden die Rechnungen zu kassieren. Bei einem jungen Komponisten – einem geübten Schuldenmacher – versagen ihre Berufstricks. Am Ende steht fest, daß sie sich als Ehefrau um die Hebung seiner Finanzmoral kümmern wird.
Info: Solide inszenierte und gut gespielte Komödie, stimmig in Atmosphäre und Zeitkolorit.

Rin Tin Tin im Wilden Westen

USA 1955 | Genre: Abenteuerfilm, Jugendfilm, Western
Darsteller: James Brown, Lee Aaker, Joe Sawyer, Rand Brooks, Pierre Watkin, u.a.
Regie: Robert G. Walter, Ronald McDougall, Douglas Heyes
Filmlänge: ca. 72 Minuten (Zusammenschnitt)
Originaltitel: The Adventures of Rin Tin Tin
Produktionsfirma: Screen Gems Television
Verfügbarkeit: DVD
Inhalt: Episodisches Western-Abenteuer um die Erlebnisse eines zehnjährigen Waisenjungen und seines gelehrigen Schäferhundes Rin Tin Tin, die mit Mut und Einfallsreichtum einem Landvermesser, einem Häuptlingssohn und einem wilden Hengst aus der Patsche helfen.
Info: Die Geschichte eines kleinen Jungen mit Namen Rusty, die im 19. Jahrhundert im Wilden Westen der USA spielt, ist die erste US-amerikanische Serie im Deutschen Fernsehen. Namensgeber der Serie ist Rustys Hund »Rin Tin Tin«.
Rin Tin Tin „Rinty“ (* 10. September 1918 in Lothringen; † 10. August 1932 in Los Angeles) war ein Deutscher Schäferhund, der mit 26 Filmen in den 1920er Jahren zum Star gemacht wurde.

Das Geheimnis des steinernen Monsters

USA 1957 | Genre: Fantasy, Horror
Darsteller: Grant Williams, Lola Albright, Les Tremayne u. a.
Regie: John Sherwood
Filmlänge: ca. 78 Minuten
Originaltitel: Monolith Monsters
Produktionsfirma: Universal International Pictures
Verfügbarkeit: DVD/Blu-ray
Inhalt: Die Bruchstücke eines in der Wüste von Kalifornien niedergegangenen Meteoriten besitzen unheimliche Kräfte. Sobald sie mit Wasser in Berührung kommen, entwickeln sie ein rasantes kristallines Wachstum. Häuser werden zerstört, Menschen versteinern. Die Gesteinsbrocken, die der Umgebung jegliches Silizium entziehen, brechen ab einer bestimmten Größe auseinander, dann beginnt der Wachstumsprozess erneut. Die Monolithen nehmen überdimensionale Ausmaße an und bedrohen eine nahe gelegene Stadt. Als es zu regnen anfängt, bahnt sich eine Katastrophe an. Schließlich entdecken die Wissenschaftler um den Geologen Dave Miller die Schwachstelle der fremdartigen Substanz: Mit Hilfe von Salz wird das Wachstum gestoppt. Miller lässt einen Staudamm sprengen, dessen Wassermassen durch ein Salzabbaugebiet strömen, und Salz in großen Mengen gegen die Monolithen schwemmen. Die Stadt ist gerettet.
Info: das „Geheimnis des steinernen Monsters“ startete in den USA im Dezember 1957. In der Bundesrepublik Deutschland lief er nicht in den Kinos, sondern wurde erstmals am 22. August 1970 in der ARD im Fernsehen ausgestrahlt.