Herrliche Zeiten im Spessart

Deutschland 1967 | Genre: Militarismusparodie, Musikalisches Lustspiel
Darsteller: Liselotte Pulver, Harald Leipnitz, Willy Millowitsch, Vivi Bach, Hans Richter, u.a.
Regie: Kurt Hoffmann
Filmlänge: ca. 105 Minuten
Produktionsfirma: Independent Film GmbH (Berlin/West)
Verfügbarkeit: DVD/Blu-ray (Erscheinungstermin: 10. Februar 2017)
Inhalt: Die Hotelierstochter Anneliese ist darüber enttäuscht, dass der griesgrämige General Teckel ihren Bräutigam Frank Green kurz vor ihrer Hochzeit zu einem Manöver abkommandiert. Da erhält sie überraschend Besuch von den drei gutmütigen Gespenstern Toni, Hugo und Onkel Max. Sie möchten der Nachfahrin jener Spessart-Komtess helfen, der sie vor 150 Jahren übel mitgespielt hatten. Das Trio will sie flugs zu ihrem Bräutigam in die USA bringen, doch ihre Rakete entpuppt sich als unberechenbare Zeitmaschine und versetzt sie an eine feuchtfröhliche Tafelrunde der alten Germanen. Noch bevor sich Anneliese an die recht rauen Sitten gewöhnen kann, zieht der Stamm zu einer Kriegsversammlung in Richtung Thingplatz.
Das Quartett startet erneut und landet im tiefsten Mittelalter. Als „Kaiserliche Kommission“ verkleidet, ziehen sie in die nahe gelegene Stadt, wo die junge Johanna als Ketzerin am Pranger steht. Als Kornett verkleidet, kann Anneliese sie retten. Ihre Begleiter landen nach der Ankunft der echten kaiserlichen Abgesandten in der Folterkammer, was die körperlosen Gespenster eher amüsiert. Dennoch entkommen sie auf der Flucht zur Rakete nur knapp einem Vorfahren von General Teckel.
Die nächste Zwischenlandung führt sie ins 11. Jahrhundert zur einsamen Kreuzritterfrau Rosalinde. Die Gespenster wollen als Minnesänger ihre Gunst erobern. Nach einem rauschenden Sängerfest wagen Anneliese und ihre Freunde einen letzten Startversuch, der sie ins Jahr 2067 versetzt. Während sie noch den ultramodernen Schnickschnack der schönen neuen Welt bewundert, steht Anneliese die größte Überraschung ihrer Odyssee bevor. Ihre Nachfahren führen sie zu ihrem bereits in der Eiskammer konservierten Zukünftigen.
Info: Anders als in den beiden ersten Spessart-Filmen diente in der Eingangssequenz nicht der Miltenberger Marktplatz, sondern der Marktplatz in Heppenheim an der Bergstraße als Kulisse. Der Film wurde am 21. September 1967 in Würzburg uraufgeführt.
Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s