Der Schimmelreiter

Deutschland 1978 | Genre: Literaturverfilmung, Drama
Darsteller: John Phillip Law, Gerd Fröbe, Vera Tschechowa, Anita Ekström, Werner Hinz, u.a.
Regie: Alfred Weidenman
Filmlänge: ca. 96 Minuten
Produktionsfirma: Schimmelreiter Albis Film GmbH (Hamburg), Studio Film GmbH (Bendestorf), Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF) (Mainz)
Verfügbarkeit: DVD
Inhalt: Dies ist die Geschichte des armen Hauke Haien, der durch seine überdurchschnittliche Intelligenz und Einheirat in die Familie des alten Deichgrafen selbst zum Deichgrafen aufsteigt. Fanatisch verfolgt er sine fortschrittlichen Pläne. Er kämpft als Einzelner gegen die abergläubische, kurzsichtige Bevölkerung, zu deren Wohl er einen neuartigen Deich baut, der das Land vor Hochwasser und Sturmfluten schützen soll. Hauke verliert jedoch den Kampf gegen die Naturgewalten und wird so zum gespenstischen schwarzen Reiter, der immer, wenn ein Unglück bevorsteht, nachts mit seinem Schimmel auf den Deichen gesehen wird.
Info: aufwendige und werkgetreue Verfilmung der bekannten Novelle über die Mythen des Lebens „achtern Diek“ von Theodor Storm. Weitere Verfilmungen 1933 und 1984 (TV-Film).
Ur-/Erstaufführung: 29.03.1978 Husum, Capitol-Kino
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5 Gedanken zu “Der Schimmelreiter

    1. Besitze die Erstverfilmung von 1933 auf DVD, die für Liebhaber alter Schwarz-weiß-Filme interessant ist, allerdings steht diese Verfilmung ein wenig in der Kritik.

      Dazu der Hinweis: Die Filme der NS-Zeit müssen im Kontext der staatlich beeinflussten Produktion und Rezeption gesehen werden. Dies kann nicht ohne den Hinweis darauf geschehen, dass die Produktion, Distribution und Rezeption von Filmen und anderen Kulturprodukten zu jeder Zeit und an jedem Ort durch die jeweiligen politischen, ökonomischen und kulturellen Rahmenbedingungen mitbestimmt und geformt werden.

      Quelle: filmportal.de

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  1. @Wortman

    Ein heikles Thema, sollte aber für den aufgeklärten Menschen kein Problem darstellen. Zwischen 1933 und 1945 wurden auch Filme gedreht, die unterhaltsam und sehenswert waren, nur wird leider alles aus Unwissenheit in einen Topf geschmissen. Ein Film der polarisiert (als Beispiel) ist der Film „Münchhausen“ (1942/1943) mit Hans Albers, eine „Großproduktion“ der damaligen UFA.

    https://theroyalsite.wordpress.com/2015/07/16/15/

    @hatifa

    Pflichtlektüre auf dem Gymnasium. Sicher, der Film wird natürlich der Novelle von 1888 nicht gerecht, das kann man auch nicht erwarten.

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