Berlin – Ecke Schönhauser

DDR 1957 | Genre: Gegenwartsfilm, Jugend- und Straßenfilm
Darsteller: Ekkehard Schall, Ilse Pagé, Harry Engel u. a.
Regie: Gerhard Klein
Filmlänge: ca. 81 Minuten
Arbeitstitel: Wo wir nicht sind…
Produktionsfirma: DEFA-Studio für Spielfilme (Potsdam-Babelsberg)
Inhalt: Unter dem U-Bahnbogen auf der Schönhauser Allee treffen sich täglich die Sechzehn- und Siebzehnjährigen, denen der Platz im Elternhaus zu eng wird. Mutproben sind an der Tagesordnung, und für eine Westmark wirft man schon mal eine Laterne ein. Der Bauarbeiter Dieter sucht auf der Straße die Freiheit, Kohle flüchtet vor seinem ständig betrunkenen Stiefvater, Karl-Heinz ist schon auf der kriminellen Bahn, und Angela muß zu Hause Platz machen, wenn die Mutter den Freund empfängt. Karl-Heinz versucht, Dieter und Kohle in seine dunklen Geschäfte zu ziehen, und nach einem vermeindlichen Totschlag flüchten die beiden nach Westberlin, wo Kohle im Auffanglager tragisch ums Leben kommt. Dieter entflieht der zweifelhaften „Fürsorge“ des Lagers und kehrt nach Hause zurück. Er will für seine Schuld einstehen, um danach ein neues Leben beginnen zu können – und er will zu Angela, die ein Kind von ihm erwartet.
Info: Der dritte „Berlin-Film“ des „Kollektivs“ Kohlhaase/Klein ist ein Klassiker der DEFA: Inspiriert vom italienischen Neorealismus und an den Originalschauplätzen am Prenzlauer Berg entstanden. Laut FDJ-Zentralrat der DDR am 14. Juni 1957 das Gegenstück zu den westdeutschen Film „Die Halbstartken“ (1956).
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