Königin Luise

Deutschland 1957 | Genre: Historiendrama
Darsteller: Ruth Leuwerik, Dieter Borsche, Bernhard Wicki u. a.
Regie: Wolfgang Liebeneiner
Filmlänge: ca. 105 Minuten
Produktionsfirma: KG Divina-Film GmbH & Co. (München)
Inhalt: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts sieht sich der preußische König Friedrich Wilhelm III. zwischen Russland und Frankreich gestellt. Nachdem er sich mit Russland verbündet hat, erklärt Napoleon Preußen den Krieg. Es kommt zur Niederlage Preußens in der Doppelschlacht bei Jena und Auerstadt. Im Juli 1807 such Friedrich Wilhelms Gattin Luise Napoleon in Tilsit auf, um bei ihm Nachsicht für ihr Land zu erbitten.
Info: Luise, Prinzessin zu Mecklenburg-Strelitz (1776–1810) war als Gemahlin König Friedrich Wilhelms III. (1770–1840), der dem Adelshaus der Hohenzollern angehörte, Königin von Preußen. Das Paar hatte zehn Kinder. Schon zu ihren Lebzeiten wurde die junge Königin von ihrem Volk über die Maßen geliebt und verehrt, was sich nach ihrem Tod sogar noch verstärkte. Sie wurde zum Symbol für den Wiederaufstieg Preußens und dessen Entwicklung hin zum Deutschen Kaiserreich.  Weitere Verfilmungen 1913, 1928 und 1931.
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4 Gedanken zu “Königin Luise

    1. Nach nicht persönlichen Kriterien, das heißt, ich versuche, eine gesunde Auswahl (wenn vorhanden) an bekannten und unbekannten Trailern/Teasern zu zeigen, auch Raritäten, Misserfolge und verkannte Filme aus dem In- und Ausland, die nicht jeder kennt. Ein gutes Beispiel sind die beiden Produktionen „Mädchen in Uniform“ (1931) und „Anna und Elisabeth“ (1930), zwei vergessene Kleinode deutscher Filmkunst. Dabei hilft mir einschlägige Literatur wie auch das Internet weiter, sowie eigene Interpretationen die ich als Zusammenfassung aufschreibe/notiere. Die Altersgrenze der gezeigten Filmchen lege ich bei 1965 bzw. 1970 fest.

      Man darf sich jetzt nicht vom Alter der Filme täuschen lassen, mein Interesse ist vielfältig, ich sehe aktuelle Produktionen auf DVD und Blu-ray ebenso gerne (außer menschenverachtende Filme), wie auch asiatische Filme, wo ich ebenfalls ein großer Kenner bin.

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      1. Danke für Deine Antwort! Viele dieser Filme kenne ich, weil ich sehr gerne „alten“ Filme schaue, oft lieber als neue Produktionen, weil die mir oft zu reißerisch sind, da wird der Schwerpunkt oft fast mehr auf die Effekte, als auf das schauspielerische Können der Darsteller gelegt. In solch einem Film könnten Hans und Franz mitwirken, denke ich manchmal. Früher wär da niemand mit durchgekommen, da zählte echte Schauspielkunst, auch in „seichten“ Komödien wie z.B. „Charleys Tante“, das ist nämlich gar nicht so einfach, witzig zu sein. Und jetzt hab ich große Lust „Arsen und Spitzenhäubchen“ oder die „Zürcher Verlobung“ anzusehen und weißte was?
        Das mach ich heute auch!
        Vielen Dank für die Inspiration. 😉

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  1. Das ist wahr, aktuelle Filmproduktionen sind oftmals mit der heißen Nadel gestrickt, wirken oft sehr unprofessionell und fehlerhaft. Stichwort Wackelkamera*

    Man vergisst leicht das der deutschsprachige Film mal Weltgeltung hatte, ich selbst bin immer wieder überrascht wie einfallsreich und handwerklich gelungen unsere Filme in den 20er – 50er Jahren waren. Es gab nicht nur Heimat- und Schlagerfilme (Revuefilme) wie viele glauben. Auch der Irrglaube, das von 1933 bis 1945 nur sogenannte „Vorbehaltsfilme“* gedreht wurden, ist oftmals eine Fehleinschätzung, aber das ist ein anderes Thema.

    *Wackelkamera beschreibt ein ästhetisches Ausdrucksmittel mittels einer Kameraführungstechnik, die neuerdings vor allem bei Actionfilmen wieder Anwendung findet. Dabei werden Szenen, denen besondere Action oder Spannung verliehen werden soll, mit einer Handkamera gedreht, welche das Bild in ständiger, teils ruckartiger Bewegung hält, wobei schnelle Schnitte und extreme Nahaufnahmen den Effekt noch unterstreichen sollen.

    *Allgemein versteht man unter Vorbehaltsfilmen nationalsozialistische Filmproduktionen, die während der Besatzungszeit von den Alliierten mit einem Aufführungsverbot belegt wurden.

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