U strakha glaza veliki 

UdSSR 1946 | Genre: Zeichentrick
Sprecher: Grigoriy Shpigel, u.a.
Regie: Olga Khodatayeva, Pyotr Nosov
Filmlänge: ca. 11 Minuten
Originaltitel: У страха глаза велики
Produktionsfirma: Soyuzmultfilm
Verfügbarkeit: DVD
Inhalt: Es trug sich zu, daß die Katze in einem Walde dem Herrn Fuchs begegnete, und weil sie dachte „er ist gescheidt und wohl erfahren, und gilt viel in der Welt,“ so sprach sie ihm freundlich zu. „Guten Tag, lieber Herr Fuchs, wie gehts? wie stehts? wie schlagt ihr euch durch in dieser theuren Zeit?“ Der Fuchs, alles Hochmuthes voll, betrachtete die Katze von Kopf bis zu Füßen und wußte lange nicht ob er eine Antwort geben sollte. Endlich sprach er „O du armseliger Bartputzer, du buntscheckiger Narr, du Hungerleider und Mäusejäger, was kommt dir in den Sinn? du unterstehst dich zu fragen wie mirs gehe? was hast du gelernt? wie viel Künste verstehst du?“ „Ich verstehe nur eine einzige“ antwortete bescheidentlich die Katze. „Was ist das für eine Kunst?“ fragte der Fuchs. „Wenn die Hunde hinter mir her sind, so kann ich auf einen Baum springen und mich retten.“ „Ist das alles?“ sagte der Fuchs, „ich bin Herr über hundert Künste und habe überdies noch einen Sack voll Liste. Du jammerst mich, komm mit mir, ich will dich lehren wie man den Hunden entgeht.“ Indem kam ein Jäger mit vier Hunden daher. Die Katze sprang behend auf einen Baum und setzte sich in den Gipfel, wo Äste und Laubwerk sie völlig verbargen. „Bindet den Sack auf, Herr Fuchs, bindet den Sack auf,“ rief ihm die Katze zu, aber die Hunde hatten ihn schon gepackt und hielten ihn fest. „Ei, Herr Fuchs,“ rief die Katze, „ihr bleibt mit euern hundert Künsten stecken. Hättet ihr heraufkriechen können wie ich, so wärs nicht um euer Leben geschehen.“
Info: nachdem Volksmärchen „Der Fuchs und die Katze“ (The fox and the cat).

The Swarm

USA 1978 | Genre: Horrorthriller

Darsteller: Michael Caine, Katharine Ross, Richard Widmark, Richard Chamberlain, u.a.
Regie: Irwin Allen
Filmlänge: ca. 116 Minuten
Deutscher Titel: Der tödliche Schwarm 

Produktionsfirma: Warner Bros.
Verfügbarkeit: DVD

Inhalt: Hochgiftige und äußerst aggressionslustige Killerbienen haben dem US-Bundesstaat Texas den Krieg erklärt. Angehörige einer Militärbasis unweit von Houston zählen zu den ersten Opfern. Städte und Dörfer werden evakuiert. Züge entgleisen. Es herrscht Chaos und Verzweiflung. Eine Handvoll Wissenschaftler versucht unter der Leitung des Insektenforschers Brad Crane, die nationale Katastrophe zu verhindern.
Info: Nachdem Regisseur Irwin Allen mit „Flammendes Inferno“ eine wahre Flut von Katastrophenfilmen ausgelöst hatte, versuchte er mit dieser drei Jahre später entstandenen Mischung aus Katastrophenfilm und Bienenhorror seinen nächsten Kassenschlager zu landen, was ihm aber gründlich misslang. Der Film war trotz seines großen Staraufgebots (sieben Oscargewinner: Michael Caine, Olivia DeHavilland, Ben Johnson, Lee Grant, Jose Ferrer, Patty Duke and Henry Fonda) und seines enormen Aufwands ein Flop an den Kinokassen: von den geschätzten 21 Millionen Dollar Produktionskosten spielte „Der tödliche Schwarm“ in den USA gerade einmal die Hälfte wieder ein.

Frozen Alive

Deutschland/Großbritannien 1964 | Genre: Krimi, Drama, Fantasy
Darsteller: Mark Stevens, Marianne Koch, Joachim Hansen u. a.
Regie: Bernard Knowles
Filmlänge: ca. 81 Minuten
Englischer Titel: Frozen Alive
Produktionsfirma: Alfa-Film GmbH (Berlin), Magna Pictures
Verfügbarkeit: DVD
Inhalt: Wissenschaftler Dr. Overton forscht gemeinsam mit seiner Kollegin Dr. Helen Wieland Möglichkeiten nach, Lebewesen einzufrieren und wieder aufzutauen. Wahrenddessen vertreibt sich seine gelangweilte Frau Joan die Zeit mit Alkohol und ihrem besten Freund Tony. Als Joans Leiche in Tonys Apartment gefunden wird, fällt der Verdacht auf Overton – doch der behauptet, zum Zeitpunkt der Tat gerade eingefroren gewesen zu sein.
Info: 1964 produzierte Artur Brauner diesen deutsch-britischen Film mit Darstellern aus Deutschland, Großbritannien und USA. Allerdings zeigte kein deutscher Verleih Interesse am „Fall X 701“, so dass der Film bei uns bis zu seiner kürzlichen DVD-Veröffentlichung nur durch eine TV-Ausstrahlung bekannt war. In Österreich lief er 1966 in den Kinos.

U-4000 – Panik unter dem Ozean

USA/Japan 1969 | Genre: Science-Fiction, Fantasy
Darsteller: Joseph Cotten, Cesar Romero, Akira Takarada, u.a.
Regie: Ishirô Honda
Filmlänge: ca. 89 Minuten (Deutschland) / ca. 108 Minuten (Japan)
Originaltitel: Ido zero daisakusen (Japan) | Latitude Zero (USA)
Produktionsfirma: Ambassador Productions, Toho Company, u.a.
Verfügbarkeit: DVD
Inhalt: Die Besatzung eines Mini-U-Boots, bestehend aus Wissenschaftsoffizier Dr. Ken Tashiro, Forscher Masson sowie dem Journalisten Perry Lawton, wird während eines Unterwasservulkanausbruchs vom Unterwasserboot „Alpha“ gerettet. Die drei Geretteten werden in die utopische Unterwasserstadt „Äquatoriana“ gebracht. Diese Stadt wird jedoch von Dr. Malic bedroht. Ein Kampf ist unausweichlich.
Info: Die deutsche Fassung basiert auf der internationalen Fassung und wurde im Bereich der Handlung gekürzt. Der Schwerpunkt der Kürzung liegt beim komplett fehlenden Epilog. Der Film selbst basiert auf dem Radio-Hörspiel Latitude Zero (Breitengrad Null) des Autors Ted Sherdeman.

Das Geheimnis der Anden

DDR 1972 | Genre: Fernsehserie
Darsteller: Wolfgang Dehler, Erwin Geschonneck, Wolfgang Greese, Horst Schulze, u.a.
Regie: Rudi Kurz
Filmlänge: 73 Min. (Teil 1) / 70 Min. (Teil 2) / 79 Min. (Teil 3) / 84 Min. (Teil 4) / 104 Min. (Teil 5)
Produktionsfirma: DEFA-Studio für Spielfilme (Potsdam-Babelsberg)
Verfügbarkeit: DVD
Inhalt: Der Jurist Dr. Jansen arbeitet als Doppelagent: Während ihn der Bundesnachrichtendienst für einen Auftrag nach Südamerika schickt, liegt seine eigentliche Loyalität beim Ministerium für Staatssicherheit der DDR. Schnell befindet sich Jansen in höchster Gefahr, als er in einen Strudel aufregender und gefährlicher Ereignisse hineingezogen wird: Internationale Konzerne buhlen um die Ausbeutung von gewaltigen Erdöl-Vorkommen in den Anden und schrecken auch vor kaltblütigen Morden nicht zurück, um ihre Ziele zu erreichen.
Info: Das Geheimnis der Anden ist eine fünfteilige Fernsehserie des DFF von 1972, die in Brüssel, den USA, Westdeutschland, Italien und einem fiktiven südamerikanischen Land spielt. Sie wurde im DEFA-Studio für Spielfilme in Potsdam sowie in Bulgarien gedreht.

Frankfurter Stammtisch mit Alfred Hitchcock

Deutschland 1966 | Genre: Fernsehsendung
Gast: Alfred Hitchcock
Regie: Kurt Weiner
Filmlänge: ca. 45 Minuten
Produktionsfirma: Hessische Rundfunk (HR)
Verfügbarkeit: VHS/DVD (Riff-Piraten)
Inhalt: Botho Jung, der Journalist Richard Kirn, der Leiter des Ausstattungswesens der Städtischen Bühnen Hein Heckroth und der Journalist Curt Riess unterhalten sich mit dem prominenten Regisseur.
Info: Alfred Hitchcock gibt Einblicke in seine Filmarbeit (auf deutsch!) und erzählt Anekdoten aus seinem Leben. Themen sind Hitchcocks Montage, seine Kameraführung und die kontrollierten Schnitte, mit denen gezielt Spannung und Überraschungseffekte für das Publikum erzeugt werden.

The Mysterians

Japan 1957 | Genre: Science-Fiction, Action

Darsteller: Kenji Sahara, Yumi Shirakawa, Momoko Kôchi, u.a.
Regie: Ishirô Honda
Filmlänge: ca. 89 Minuten
Deutscher Titel: Weltraumbestien | Originaltitel: Chikyû Bôeigun

Produktionsfirma: Toho Company
Verfügbarkeit: DVD

Inhalt: Im ländlichen Japan kommt es zu Naturkatastrophen, bei denen auch ein ganzes Dorf ausgelöscht wird. Verantwortlich zu sein scheint ein gigantischer, vogelähnlicher Roboter, der plötzlich aus einem Berg hervorkommt. Nachdem es den Behörden gelungen ist, ihn zu zerstören, erscheinen fliegende Untertassen am Himmel. In ihnen sitzen die Bewohner des zerstörten Planeten Mysteroid, die um drei Quadratkilometer Land bitten, weil sie sich auf der Erde ansiedeln möchten. Doch als sie sich auch noch mit Erdenfrauen paaren möchten, hat der Spaß für die Menschheit ein Ende.
Info: Nachdem das Produktionshaus Toho und Regisseur Inoshiro Honda die Hollywood-Produktion „Dinosaurier in New York“ in Gestalt von „Godzilla“ erfolgreich auf japanische Verhältnisse übertragen hatten, wandte man sich der Invasion aus dem Weltall zu und ließ sich von „Kampf der Welten“ zu einer Saga um die Mysterians vom Planeten Mysteroid inspirieren.