Bomba, the Jungle Boy

USA 1949 | Genre: Abenteuerfilm, Dschungelfilm

Darsteller: Johnny Sheffield, Peggy Ann Garner, Onslow Stevens, u.a.
Regie: Ford Beebe
Filmlänge: ca. 70 Minuten
Deutscher Titel: Bomba, der Dschungelboy

Produktionsfirma: Monogram Pictures
Verfügbarkeit: DVD

Inhalt: Der im Dschungel aufgewachsene Held Bomba rettet eine Fotografentochter und bringt sie nach allerlei Urwald-Abenteuern zu ihrem Vater zurück.
Info: Die Bomba-Serie entstand als Billigproduktion nach einer in den USA beliebten Comic-Geschichte. Es sind einfache, mit Archivmaterial durchsetzte, vor allem für Kinder gedachte Abenteuer eines im Dschungel aufgewachsenen Jungen mit wilden Tieren und Eingeborenen im Stil der Tarzanfilme. Die Hauptrolle spielte Johnny Sheffield, der in frühen Tarzan-Abenteuern den Sohn des Helden verkörperte. Es existieren insgesamt 13 Filme der tierfreundlichen Serie, die zunehmend weniger originell wurden.
Advertisements

Come Back Charleston Blue

USA 1972 | Genre: Action, Krimikomödie

Darsteller: Godfrey Cambridge, Raymond St. Jacques, Peter De Anda, u.a.
Regie: Mark Warren
Filmlänge: ca. 100 Minuten
Deutscher Titel: Wenn es dunkel wird in Harlem

Produktionsfirma: Formosa Productions
Verfügbarkeit: DVD

Inhalt: Zur Aufdeckung von Morden im Drogendealer-Milieu von Harlem werden zwei supercoole schwarze Polizisten mit höchst ungewöhnlichen Methoden eingesetzt.
Info: Unkonventioneller Polizeikrimi: Die Verfilmung eines Chester-Himes-Romans, die viel Wert auf das Lokalkolorit des Schwarzenviertels legt. Nicht ganz so witzig und leichtherzig wie der Vorläufer „Wenn es Nacht wird in Manhattan“, aber besonders dank der Hauptdarsteller unterhaltsam.

So ein Millionär hat’s schwer

Österreich 1958 | Genre: Verwechslungskomödie, Schlagerfilm

Darsteller: Peter Alexander, Heinz Erhardt, Loni Heuser, Germaine Damar, u.a.
Regie: Géza von Cziffra
Filmlänge: ca. 93 Minuten

Produktionsfirma: Österreichische Film GmbH (Öfa) (Wien)
Verfügbarkeit: DVD

Inhalt: Multimillionär Edward Collins lebt in einer Villa an der Riviera, obwohl er das einfache Leben mag und um seiner selbst, nicht des Geldes wegen geliebt werden möchte. Als seine Verlobte Alice ihren Geliebten mit Edwards Geld sanieren möchte, wendet er sich enttäuscht vom Jet Set ab. In einem Lokal lernt er die bescheidene Kellnerin Ninette kennen. Um sie zu prüfen, gibt er sich als armer Tropf aus und tauscht die Rollen mit seinem Diener Alfons, der als gute Seele und schlauer Fuchs die Reise ins Eheglück bestens arrangiert.
Info: eine ausgelassene Verwechslungskomödie mit Paraderollen für Peter Alexander als singenden verliebten Millionär und Heinz Erhardt als treu ergebenen Millionärsdiener. Die Westfälische Rundschau Dortmund schrieb 1959: „Der Dialog ist spritzig, die Musik von Heinz Gietz schwungvoll und lustig. Und sie wird von Peter Alexander so charmant serviert. Heinz Ehrhardt sieht man in einer großen Rolle, in der er seine Pointen nur so purzeln lassen kann.“
Lieder: „Hab’n sie nicht ein schönes großes Faß da?“ (Erhardt), „Tun sie’s nicht!“, „Fabelhaft!“, „Es war ein Musikant“ und „Venga, Venga Musica!“ (alle Alexander).

The Bad Sleep Well

Japan 1960 | Genre: Thriller

Darsteller: Toshirô Mifune, Masayuki Mori, Kyôko Kagawa, u.a.
Regie: Akira Kurosawa
Filmlänge: ca. 151 Minuten
Originaltitel: Warui yatsu hodo yoku nemuru
Deutscher Titel: Die Bösen schlafen gut

Produktionsfirma: Toho Company, Kurosawa Production Co.
Verfügbarkeit: DVD/Blu-ray

Inhalt: Die Hochzeit des Sekretärs Nishi (Toshiro Mifune) mit Yoshiko, der Tochter seines Chefs, steht unter keinem guten Stern: Reporter belagern die Gesellschaft wegen eines Korrup-tionsskandals, Polizisten verhaften den Zeremonienmeister und obendrein taucht aus dem Nichts auch noch eine mysteriöse zweite Hochzeitstorte in Form eines Gebäudes auf, aus dem sich vor einigen Jahren ein Mitarbeiter der Firma in den Selbstmord gestürzt hatte.
Info: Akira Kurosawa hat hier einen vorzüglichen japanischen Film Noir gestaltet, in dem er die Machenschaften in Firmen bravourös bloß legt. Zugespitzt wird seine visuell grandiose und böse Analyse vom menschlichen Verhalten dadurch, dass einer der Tode nur vorgetäuscht worden war und der dadurch noch lebende Tote anderen ganz gehörig Angst einjagen kann, bis zum Wahnsinn. DIE BÖSEN SCHLAFEN GUT war die die erste Produktion zwischen Akira Kurosawa und dem Filmstudio Toho. Kurosawa hatte das Buch geschrieben, unter anderem inspiriert durch seinen Lieblingsdramatiker Shakespeare und dessen „Hamlet“ sowie dem Diktum, dass die Geschäftsherren das Draußen als Dschungel sehen.

Der Grosse Apache

USA 1954 | Genre: Western, Indianerfilm

Darsteller: Burt Lancaster, Jean Peters, John McIntire, u.a.
Regie: Robert Aldrich
Filmlänge: ca. 91 Minuten
Originaltitel: Apache

Produktionsfirma: Hecht-Lancaster Productions
Verfügbarkeit: DVD/Blu-ray

Inhalt: Nach Jahren des Krieges mit den Weißen will der junge Apachen-Krieger Massai (Burt Lancaster) die Niederlage seines Stammes nicht akzeptieren. Noch während der Kapitulation durch Häuptling Geronimo eröffnet er das Feuer. Deshalb soll er mit seinen Stammesbrüdern nach Florida deportiert werden. Doch Massai gelingt die Flucht. Vom Hass auf seine weißen Peiniger getrieben, nimmt er den Kampf alleine wieder auf. Bis ihn die Aussicht auf Liebe und Familie zur Umkehr zwingt…
Info: Regisseur Robert Aldrich („Das dreckige Dutzend“, „Der Flug des Phönix“) gelang zusammen mit Schauspiel-Ikone Burt Lancaster („Der Leopard“) bereits 1954 einer der besten Indianer-Western aller Zeiten. Als Plädoyer nicht nur für die amerikanischen Ureinwohner, sondern auch als Dokument der Entfremdung vom eigenen Land, verkörpert „Massai“ den seltenen Fall eines Edelwesterns, dessen Anspruch wohl ebenso groß ist wie seine Bildgewalt.

The General

USA 1926 | Genre: Actionkomödie, Slapstick, Stummfilm

Darsteller: Buster Keaton, Marion Mack, Charles Henry Smith, u.a.
Regie: Buster Keaton, Clyde Bruckman
Filmlänge: ca. 78 Minuten / ca. 83 Minuten (1962)
Deutscher Titel: Der General

Produktionsfirma: Buster Keaton Productions, Joseph M. Schenck Productions
Verfügbarkeit: DVD/Blu-ray

Inhalt: Der Südstaateneisenbahner Johnnie Gray hat zwei Lieben: die junge Annabelle und seine Lokomotive, die „General“. Beiden ist er so zugetan, dass er ihnen zuliebe die feindlichen Linien des Sezessionskrieges durchbricht. So gelingt es ihm, einen Großangriff der Nordstaaten zum Scheitern zu bringen.
Info: Tatsächlich dient der amerikanische Bürgerkrieg nicht als Hintergrund, sondern ist vollwertiger Teil der Handlung. Einzigartig improvisierte Gags und eine sparsam-schlichte, aber wirkungsvolle Regie haben „Der General“ zu einem zeitlosen Meisterwerk gemacht, das Keatons Auffassung von der Komödie gerecht wird: „Ein komischer Film muss genauso sorgfältig und genau zusammengesetzt werden wie die Zahnräder einer Uhr.“
Wegen seines bewusst ernsten, stoischen Gesichtsausdrucks wurde Keaton, der selbst die Hauptrolle spielt, „The Great Stoneface“ genannt. Der finanzielle Misserfolg der aufwendig produzierten Komödie „Der General“ setzte ihm schwer zu. Doch mit der Wiederentdeckung seiner Filme wurde er noch zu Lebzeiten als Genie des Kinos gefeiert. Anfang der 60er Jahre erlebte „Der General“ in Europa eine triumphale Wiederaufführung, in dessen Folge Keaton von der internationalen Kritik gewürdigt wurde.

Atoll K

Frankreich/Italien 1951 | Genre: Komödie, Satire
Darsteller: Stan Laurel, Oliver Hardy, Suzy Delair u. a.
Regie: Léo Joannon
Filmlänge: ca. 100 Minuten
Produktionsfirma: La Société des Films Sirius, Franco London Films, Fortezza Film, FEGE
Verfügbarkeit: DVD/Blu-ray
Inhalt: Stan Laurel und Oliver Hardy haben eine Insel geerbt und werden auf dem Weg dorthin auf einem von der Insel abgespaltenen Atoll schiffbrüchig. Zusammen mit ihrem Koch, einem blinden Passagier und einem Mädchen, das vor ihrem Verlobten flieht, richten sie ihre eigene Regierung ein, entdecken Uran. Plötzlich reißen sich die Weltmächte darum, die kleine Insel zu erobern.
Info: Der Film wurde mehrsprachig gedreht und es entstand eine englische, eine französische sowie eine italienische Fassung. Die restaurierte englische Originalfassung hat eine Lauflänge von ca. 100 Minuten und ist Laurel und Hardys letzter gemeinsamer Film. In Deutschland und Österreich auch gezeigt als „Dick und Doof erben eine Insel“ und „Die beiden Robinsons auf Atoll K“, in den USA als „Utopia“. Uraufführung: 17. Oktober 1951 in Frankreich.