Mais où est donc passée la 7ème compagnie

Frankreich/Italien 1973 | Genre: Militärkomödie

Darsteller: Jean Lefebvre, Pierre Mondy, Aldo Maccione, u.a.
Regie: Robert Lamoureux
Filmlänge: ca. 95 Minuten
Deutscher Titel: Wo bitte ist die 7. Kompanie geblieben?

Produktionsfirma: Euro International Film (EIA), Gaumont International,
Verfügbarkeit: DVD/Blu-ray

Inhalt: Als die französische Armee im Mai 1940 der Offensive der Deutschen nicht mehr standhalten kann und den Rückzug antritt, verliert die 7. Kompanie den Anschluss an den Rest der Truppe. Der Gefangennahme durch die Deutschen entgeht nur das Kundschaftertrio Chaudard, Pitivier und Tassin. Fortan versuchen die drei zwischen die Fronten geratenen Männer alles Menschen mögliche, sich aus den Kriegshandlungen herauszuhalten. Dummerweise treffen sie jedoch auf den abgeschossenen Fliegerleutnant Duvauchel, der für ihr Verhalten nur wenig Verständnis zeigt.
Info: erste von drei Militärklamotten mit den Abenteuern dreier eher unwilliger französischer Soldaten im Zweiten Weltkrieg. Unter der leitenden Hand des inszenierenden Schauspielers Robert Lamoureux („Arsene Lupin, der Millionendieb“) stiften die Komiker Jean Lefebvre, Pierre Mondy und Aldo Maccione Unheil und Verwirrung bei Freund und Feind gleichermaßen. In den beiden Fortsetzungen „Hurra, die 7. Kompanie ist wieder da“ (1975) und „Drei Schlappschwänze auf großer Tour“ (1977) übernahm Henri Guybet Macciones Rolle.
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Freddy unter fremden Sternen

Deutschland 1959 | Genre: Heimatabenteuer

Darsteller: Freddy Quinn, Vera Tschechowa, Gustav Knuth, Christian Machalet, u.a.
Regie: Wolfgang Schleif
Filmlänge: ca. 100 Minuten
Arbeitstitel: Freddy und das Lied der Sehnsucht

Produktionsfirma: Melodie-Film GmbH (München)
Verfügbarkeit: DVD

Inhalt: Von seinem Onkel wird Freddy eine Ranch in den Rocky Mountains hinterlassen. Mit dem elfjährigen Waisen Stefan als blinder Passagier fährt er nach Kanada. Die Ranch stellt sich als halbverfallene Hütte bei einem Gebirgssee heraus. Nach der ersten Enttäuschung richten sich Freddy und Stefan ein. Der reiche Nachbar Henry O’Brien will Freddy loswerden, weil er an den Kupfervorkommen unter dem unfruchtbaren Land interessiert ist. Freddy verliebt sich in O’Briens Tochter Manuela und findet sein Lebensglück.
Info: Freddy Quinn, geboren 1931, war der ideale Darsteller in deutschen Abenteuer- und Heimatfilmen der 50er- und 60er-Jahre. Als singender Seemann mit der Gitarre zog er um die Welt und vermittelte den Hauch von Ferne und Heimweh. „Freddy unter fremden Sternen“ war nach „Die große Chance“ (1957), „Heimweh“ (1958), „Freddy, die Gitarre und das Meer“ (1959) sein vierter Film.
Auszeichnungen: Bambi 1961, erfolgreichster deutscher Film 1960

Fewa Werbung

Deutschland 1939 | Genre: Werbung

Sprecher: ?
Regie: ?
Filmlänge: ca. 4:30 Minuten

Produktionsfirma: DEWAG Werbung
Verfügbarkeit: Internet

Info: 1939 entstand dieser Werbefilm für das Waschmittel FEWA. Die beliebte Werbefigur Johanna, die auch in diesem Film die Hauptrolle spielt, blieb nicht nur während des Krieges, sondern auch viele Jahre nach Kriegsende populär.
Fewa (Abkürzung für Feinwaschmittel) ist eine Marke des Henkel-Konzerns und zugleich die Bezeichnung für das erste vollsynthetische Waschmittel der Welt. Es wurde 1932 in Chemnitz von Heinrich Bertsch entwickelt.
Website: Karl Höffkes – Zeitgeschichte

Das Spiel war sein Fluch

Frankreich/Italien 1958 | Genre: Spielerdrama

Darsteller: Gérard Philipe, Liselotte Pulver, Françoise Rosay, u.a.
Regie: Claude Autant-Lara
Filmlänge: ca. 102 Minuten
Originaltitel: Le joueur (FR), Il giocatore (IT)

Produktionsfirma: Franco London Films,Zebra Films
Verfügbarkeit: DVD

Inhalt: Baden-Baden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Alexei Iwanowitsch liebt Polina Alexandrowna, die Stieftochter des Generals Zagorianski, dessen Schuldenproblem eine erwartete Erbschaft im Handumdrehen lösen würde. Dann könnte der General endlich die zwielichtige Französin Blanche de Cominges vor den Traualtar führen. Polina geht ihrerseits dem dubiosen Marquis des Grieux auf den Leim, der nur auf das Erbe aus ist. Als die Erbtante Antonia Waasilijewa jedoch im Casino ihr ganzes Vermögen blind verspielt, setzt Alexei alles auf eine Karte – und gerät in einen Spielrausch …
Info: 1867 erschien erstmals Fjodor M. Dostojewskis später weltberühmter Roman „Der Spieler“, der seit Beginn der Filmgeschichte mehrfach verfilmt wurde.*
*1866 begann Dostojewski parallel zur Arbeit an „Schuld und Sühne“ den deutlich kürzeren Roman Der Spieler. Dostojewski hatte sich im Juni 1865 nach dem Zusammenbruch der Zeitschrift „Epocha“ in einer finanziell ausweglosen Situation befunden. Um weitere 3.000 Rubel aufzutreiben, schloss er mit dem Verleger Stellowski einen Vertrag, der ihn u. a. verpflichtete, bis zum 31. Oktober 1866 einen Roman mit einem Umfang von mindestens zehn Druckbögen abzuliefern.[99] Nachdem er ein Jahr für diesen Roman noch keine Zeile geschrieben hatte, engagierte er in letzter Minute am 4. Oktober eine Stenographin, die 20-jährige Anna Snitkina, mit deren Hilfe er den Roman pünktlich ablieferte. Der Spieler war Dostojewskis einziger Roman, der nicht als Feuilletonroman erschien

Dem Täter auf der Spur

Deutschland 1967–1973 | Genre: Krimiserie

Darsteller: Günther Neutze, Günther Stoll, Karl Lieffen, Horst Hesslein, u.a.
Regie: Jürgen Roland
Filmlänge: 17 Episoden à 60 bis 90 Minuten

Produktionsfirma: Studio Hamburg (NDR)
Verfügbarkeit: DVD

Inhalt: Kommissar Bernard ermittelt in Paris und Umgebung in komplizierten Mordfällen. Durch lange Gespräche mit allen Beteiligten, die als Täter in Frage kommen, versucht er sich an die Lösung des jeweiligen Falles heranzuarbeiten. Oftmals hilft ihm ein entscheidendes Detail, um den Mörder dingfest zu machen. Das besondere an der Krimireihe „“Dem Täter auf der Spur““ ist die Einbeziehung des Zuschauers, der zum Mitraten aufgefordert wird. Während einer Unterbrechung der Filmhandlung am Schluss konnten prominente Studiogäste eine Täternennung abgeben bzw. für verschiedene Lösungsvarianten stimmen.
Info: Ideengeber und Regisseur für diese spannende Kriminalserie war Jürgen Roland, dem die ebenfalls erfolgreiche französische Fernsehreihe „Les cinq dernières minutes“ als Vorbild diente. Somit konnte Jürgen Roland nach den Straßenfegern „“Der Polizeibericht meldet““ und „Stahlnetz“ einen weiteren Volltreffer landen. Die Gastrollen in den einzelnen Sendungen wurden mit absoluten Top-Stars hochkarätig besetzt. Die kongeniale Musik stammt aus der Feder des Komponisten Siegfried Franz, der bereits auch zu den Serien „Cliff Dexter“, „Percy Stuart““ und „Drei Frauen im Haus“ die Musik beisteuerte.

Colossus: The Forbin Project

USA 1970 | Genre: Thriller, Science-Fiction

Darsteller: Eric Braeden, Susan Clark, Gordon Pinsent, u.a.
Regie: Joseph Sargent
Filmlänge: ca. 100 Minuten
Deutscher Titel: Colossus

Produktionsfirma: Universal Pictures
Verfügbarkeit: DVD/Blu-ray

Inhalt: Der amerikanische Forscher Forbin entwickelt einen erstaunlich schlauen Computer, der alle nuklearen Verteidigungswaffen der USA unter seiner Kontrolle hat. Kurz nach seiner Installierung entdeckt der Computer die Existenz seines sowjetischen Gegenstücks und besteht darauf, sich mit diesem zu verlinken. Mit dem Ergebnis, dass der neue Super-Super-Computer die Welt mit dem umgehenden Zusammenschluss aller nuklearer Waffen beider Staaten unter Druck setzt. Forbin leitet fortan den technologischen Widerstand gegen die selbst erschaffene Supermacht.
Info: Colossus war der Name eines 1943 in England errichteten Rechners zur Entzifferung deutscher Geheimbotschaften. Die künstliche Intelligenz in Form eines sehenden und sprechenden Computers, die unmenschlich ihren Auftrag ausführt, wurde bereits 1968 von Stanley Kubrick in seinem Klassiker 2001: Odyssee im Weltraum thematisiert. Jones schrieb noch zwei Fortsetzungsromane: The Fall of Colossus (1974) und Colossus and the Crab (1977), filmische Fortsetzungen gab es jedoch nicht.

Killer Kid

Italien 1967 | Genre: Italowestern

Darsteller: Anthony Steffen, Luisa Baratto, Fernando Sancho, u.a.
Regie: Leopoldo Savona
Filmlänge: ca. 103 Minuten (Original)
Deutscher Titel: Chamaco

Produktionsfirma: Elsio Mancuso per G.V.
Verfügbarkeit: DVD

Inhalt: US-Agent Morrison soll den illegalen Waffenschmuggel zwischen Amerikanern und Mexikanern aufbrechen. Um seine Mission erfolgreich zu meistern, geht er undercover und gibt sich als Chamaco aus: Ein gefürchteter Killer und sagenumwobener Pistolero!
Info: Vom Film existierten unterschiedlich lange Fassungen; die italienische und deutsche war 88 Minuten, die französische 100 und die weltweit längste 103 Minuten lang. Gedreht wurde in den Elios-Studios und in der Cinecittà.